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Archiv für Juli, 2010

Autsch! Beim Opa klemmt’s oder ein Beitrag zum Thema Arthrose bei alten Pferden

26 Jul

Was tun mit dem Rentner der “rund rum” ein bisschen Arthrose hat?

Hmmmm…im Sommer geht es ja meistens. Aber im Winter, wenn er nicht mehr draußen auf der Koppel ist und sich den ganzen Tag bewegt, sondern stattdessen tatenlos auf dem Paddock steht, dann wird es schlimmer. Denn “wer rastet der rostet” – das gilt nicht nur für Menschen sondern auch für Pferde.

Was kann man also mit einem solchen Patienten machen?

Die Gelenke direkt behandeln ist bei einem Rentner übertrieben. Da oft mehrere Gelenke betroffen sind, ist es auch schwierig und nicht bezahlbar. Den ganzen Winter Equipalzone geben, geht auch nicht. Denn das schlägt auf den Magen des armen Alten.

Also was tun? Helfen können die Glykosaminoglykane (GAG). Eigentlich große Molekühle, die nicht durch die Poren einer Gelenkkapsel gelangen können. Wie sieht das jetzt bei einem Arthrosepatienten aus? Bei den chronisch entzündeten Gelenken sind eben diese Poren weitgestellt. Darum können dann auch große Moleküle ins Gelenk gelangen. Daher kann man geraden bei alten Pferden für viel Erleichterung sorgen, wenn man Ihnen diese Substanzen zufüttert…

Senior-Araber Samuarai (31) - trotz Arthrose fit im Offenstall

Senior-Araber Samuarai (31) - trotz Arthrose fit im Offenstall

Unser Nachbarpferd – der Araber Senior Samurai (“31 Jahre und kein bisschen weise”) ist durch die regelmässige Gabe des Gelenk-Zusatzfutters mittlerweile schmerzfrei und stabil.

Wie man hier sieht, geniesst er den Ruhestand im Offenstall gemeinsam mit seinen Kumpels. Und – nicht zu übersehen – er hatte sich im letzten Winter trotz seines Alters (und seiner wenigen letzten Zähne) ein kleines “Bäuchlein” angefuttert und wälzt sich auch immer noch für sein Leben gern im Sand :-)

Wer Interesse hat, equiNatur Gelenk zu probieren, der findet es hier

 

Regelmässige Updates rund um das Thema Zusatzfutter für Pferde

26 Jul

Hallo zusammen, hier eine kleine Vorankündigung:
Ich werde mich bemühen dem Blog regelmässig Artikel rund um das Thema Zusatzfutter und Pferdegesundheit beizusteuern.

Tierarzt Dr. med. vet. Eberhard Reininger von equiNatur

Tierarzt Dr. med. vet. Eberhard Reininger von equiNatur

Dabei möchte ich möglichst viele Beispiele aus der Praxis verwenden. Aber auch wenn ich etwas Interessantes lese, oder von einer Neuerung höre, versuche ich diese dann hier zu verarbeiten.

Wer Interesse hat, kann mir auch gerne eine eMail schicken an info@equinatur.de mit Fragen und/oder Anregungen zum ein oder anderen Thema.

Viele Grüße und viel Spaß beim Lesen in Zukunft wünscht Euch Eberhard Reininger vom Team equinatur

 

Und es ist (war) Sommer – Die Auswirkungen von Elektrolyte-Mangel

25 Jul

Noch eine Anmerkung zu den Elektrolyten aus der Praxis…
Bei dem schwül-warmen Wetter verlieren die Pferde sehr viele Elektrolyte über den Schweiß. Das kann unter bestimmten Bedingungen zu folgenschweren Problemen führen: es können Kreuzverschlag-ähnliche Symptome entstehen. Das geschieht dann, wenn dem Körper keine Elektrolyte zur Verfügung gestellt werden. Entweder weil grundsätzlich bei der Fütterung keine zugefüttert werden, oder weil die Bioverfügbarkeit – sprich die Aufnahme der Elektrolyte im Darm – schlecht ist.
Ich kann aus der eigenen Praxis auf einen solchen Fall verweisen:
Das entsprechende Pferd – ein Springpferd – hatte immer wieder leichten Kreuzverschlag. Die Muskelparameter im Blut waren um das 10fache erhöht. Schon nach wenigen Tagen hatten sich die Muskelparameter wieder beruhigt und bereits wenigen Stunden nach dem Auftreten der Symptome war das Pferd wieder schmerz- und symptomfrei. Alle Untersuchungen, auch eine Muskelbiopsie, blieben ergebnislos. Zufällig wurde in einem Nebensatz das starke Schwitzen und das “Nicht-Zufüttern” von Elektrolyten erwähnt.
Nun ist das Pferd umgestellt und hoffentlich auch ein für allem Mal symptomfrei…

 

Welche Bedeutung hat die Pferdeweide in der Ernährung? Gastbeitrag von Pferde-Weide.de

15 Jul

Die Pferde auf der Weide
Nach Möglichkeit sollen Pferde soviel Zeit draußen verbringen, wie es nur irgend möglich ist. Daher kommt der Pferdeweide eine besondere Bedeutung zu. Weiden sind je nach Region deutlich unterschiedlich, sowohl vom Boden wie auch von der Bewachsung her. Weiden die jahrein, jahraus intensiv genutzt werden, haben nicht die Möglichkeit sich so zu regenerieren, wie das von der Natur eigentlich vorgesehen ist.

Die Natur nachahmen
Frei lebende Herden wechseln, nach einer Zeit des Grasens, den Standort, sodass die Vegetation Gelegenheit hat sich zu erholen und zu regenerieren. Außerdem ist das ständige Durchwandern unterschiedlicher Landschaften eine Garantie für die Pferde, mit den unterschiedlichsten Mineralien und Vitaminen, versorgt zu werden. Das kann ein eingezäuntes Weidegrundstück nicht bieten.

Man kann dennoch für eine ausgewogene Ernährung sorgen, indem man Weideflächen genauso sorgfältig pflegt, wie Stall und Boxen.
Neben dem Gras, das auf eine gesunden Boden wächst, sollen Kräuter und ungiftige Wildpflanzen ihren Platz auf einer Pferde-Weide finden. Man kann unterschiedliche Bodenbeschaffenheiten künstlich anlegen. Mit ein wenig Fantasie lässt sich ein kleines Paradies für Pferde schaffen, in dem sie sowohl freie Fläche zum ausgelassenen Toben, als auch schattige Ruhezonen finden.

Gemeinsam ein Pferdeparadies schaffen
Manchmal bietet es sich an, sich mit Weidenachbarn zusammenzuschließen und gemeinsam ein Areal anzulegen. Ein große Freude macht man den Pferden mit einer flachen Teichanlage, an der ein Sandplatz zum Wälzen nach dem Bad angeschlossen ist. So etwas lässt sich in Gemeinschaftsarbeit kostengünstig durchführen und alle Pferde ziehen den Nutzen daraus. Auch Unterstände sollten auf einer Weide unbedingt vorhanden sein, da die Wetterkapriolen in den letzten Jahren sehr zu Extremen neigen. Für einen geschützten Platz vor heftigen Stürmen oder Hagel sind alle Tiere dankbar. In der Natur würden sie sich auch nicht auf einen freien Platz stellen und alles aushalten, was über sie hereinbricht.

Eine liebevoll und sinnvoll angelegte Pferde-Weide ist also absolut kein Luxus, sondern im Grunde ein Weg zur artgerechten Haltung. Fürs Auge gibt so ein Schmuckstück natürlich auch noch einiges mehr her, als eine einfache Grasfläche.

Noch mehr Tipps und Infos rund um Pferd und Reiter findet Ihr auf der Pferde-Weide
Autor: http://www.pferde-weide.de

 

Zusatzfutter für Pferde – Warum Produkte für den Magen?

12 Jul

Warum füttert man Zusatzfutter, um die Verdauung von Pferden zu verbessern? Warum hat ein Pferd eigentlich Verdauungsprobleme?

Das Problem mit der Verdauung bei Pferden hat etwas mit den heute üblichen Haltungsformen zu tun. Pferde in “klassischer Boxenhaltung” haben weit weniger Auslauf als freilaufende Pferde. Das haben auch medizinische Studien herausgefunden, die den Tagesablauf von freilaufenden Camargue Pferden und Sportpferden verglichen haben. Der Anteil von “liegend” und “stehend” ist natürlich bei der Boxenhaltung deutlich höher (und zwar um über 50%).

Was aber ist die Auswirkung auf die Verdauung? Ganz einfach, Pferde sind gewohnt viel zu gehen und immer zu grasen. Idealerweise immer kleine Mengen. Durch dieses Fressen und Kauen wird dann Speichel produziert. Dieser Speichel spielt eine wichtige Rolle bei der Abpufferung von Magensäure.

Das heisst also im Klartext – desto mehr Bewegung, desto kontinuierlicher das Grasen, desto mehr Speichel, desto gesünder der Magen. Natürlich bedeutet das nicht, dass die Pferde unkontrolliert Gras fressen sollen. Insbesondere das bayrische Gras ist deutlich zu “saftig” und hat wiederum negative Auswirkungen auf den Organismus (und auch die Figur), wenn es in zu grossen Mengen gefressen wird. Nichts desto trotz empfehlen wir – wenn möglich – ein häufiges Füttern von kleinen Mengen (Heu, Stroh, Kraftfutter) und viel Bewegung, um den natürlichen Fressgewohnheiten der Pferde so nahe wie möglich zu kommen.

Durch die Haltung im Offenstall haben wir sehr gute Erfahrung mit der Verdauung der Pferde gemacht. Sie sind lange nicht mehr so empfindlich, wie sie es früher einmal waren.

Für den Fall, dass Euer Pferd bereits Probleme mit dem Magen-Darm-Trakt hat, können wir equiNatur Magen empfehlen. Es ist ein hochreines, mykotoxinfreies Rohfaserkonzentrat auf Cellulose-Basis. Es bindet im Gegensatz zu üblichen Magensäure-Blockern keine Nähr- und Vitalstoffe sondern hat einen stabilisierenden Effekt durch die Ausbildung eines Fasernetzwerks mit hoher Kapillarwirkung im Verdauungstrakt. Dadurch können Magenübersäuerungen gemindert werden.

 

Und es (war) ist Sommer…warum Zusatzfutter Elektrolyt füttern?

04 Jul

In Anlehnung an einen Titel von Peter Maffay haben wir es endlich geschafft. Regen ade Sonne juhe… Aber kaum ist es schön warm, jammern schon wieder alle, weil es so heiß ist. Nichts desto trotz interessiert unsere Pferde Hitze weitaus weniger als wir denken. Pferde sind Steppentiere und können mit diesen Temperaturen sehr viel besser umgehen, als wir Menschen. Trotzdem benötigen Pferde, die Leistungen bringen müssen, Elektrolytgaben zur Aufrechterhaltung der Körperfunktionen. Bei Anstrengung durch Muskelarbeit kommt es zum Anstieg der Körpertemperatur. Um die erhöhte Temperatur abzufangen „schwitzt“ der Körper. Dabei sorgt die entstehende Verdunstungskälte für ein Senken der Körpertemperatur.

Über den Schweiß kommt es aber zum Verlust von Elektrolyten für den Körper. Das Gleichgewicht zwischen intrazellulären und extrazellulären Elektrolytgehalt kommt ins Ungleichgewicht. Die Folge sind Störungen im Wasserhaushalt des Körpers, aber auch die Funktion von Nerven- und Muskelzellen kann gestört werden.

Deshalb empfehlen wir den Pferden im Sommer bei grosser Belastung Elektrolyte zuzuführen. equiNatur Elektrolyt gibt ist ein Pulver und deshalb auch schnell resorbierbar. Wir bieten es in der 750g Dose oder als 3kg Eimer - je nach Bedarf.

 

Facebook-Fanpage ist live!

02 Jul

Hallo zusammen, unsere Facebook Fanpage ist mittlerweile online. Dort posten wir regelmässig News rund um unser Angebot. Fan werden lohnt sich also!

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Neue Infos im equiNatur Ratgeber zum Thema Zusatzfutter für Pferde

02 Jul

Hallo zusammen, Eberhard hat mal wieder in die Tasten gehauen. Dabei rausgekommen sind drei neue Infotexte für unseren Futter-Ratgeber. Wer also immer schon wissen wollte was GAGs (Glykosaminoglykane) sind, warum Muskeln übersäuren (Stichwort Laktat) oder was Kieselgur ist, kann sich jetzt fortbilden. Schaut einfach mal rein.

Wer Fragen rund um das Thema Zusatzfutter hat oder Vorschläge zu weiteren Ratgeber-Inhalten kann uns gerne eine eMail unter info@equinatur.de schicken.