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	<title>Pferde Zusatzfutter Blog von equiNatur</title>
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	<description>Zusatzfutter für Pferde: Infos, News und Wissenswertes</description>
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		<title>Neues zum Thema Hufbeschlag &#8211; Barfuss oder nicht in den Sommer?</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Apr 2012 13:04:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zusatzfutter-Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Barfuss gehen]]></category>
		<category><![CDATA[Gesunde Hufe]]></category>
		<category><![CDATA[Zusatzfutter Huf]]></category>

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		<description><![CDATA[Barfuß in den Sommer &#8211; oder doch eher mit einem Hufbeschlag? Hierzu ein paar Gedanken von Tierarzt Dr. Eberhard Reininger Ich bin jemand, der in der Vergangenheit sehr viel mit Hufbeschlägen experimentiert hat. Seit längerer Zeit laufen alle unsere Pferde ausnahmslos und sehr erfolgreich auf Kunststoff. Mittlerweile gibt es sogar Kunststoffvarianten, die nicht einmal mehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Barfuß in den Sommer &#8211; oder doch eher mit einem Hufbeschlag? Hierzu ein paar Gedanken von Tierarzt Dr. Eberhard Reininger</strong></p>
<p>Ich bin jemand, der in der Vergangenheit sehr viel mit Hufbeschlägen experimentiert hat. Seit längerer Zeit laufen alle unsere Pferde ausnahmslos und sehr erfolgreich auf Kunststoff. Mittlerweile gibt es sogar Kunststoffvarianten, die nicht einmal mehr genagelt werden müssen. Viele der auf dem Markt befindlichen Kunststoffbeschläge versuchen den Härtegrad der Hornkapsel zu imitieren. Das soll dem Beschlag ermöglichen sich der Bewegung der Hornkapsel anzupassen und damit nicht gegen den normalen Mechanismus des Hufes zu arbeiten, wie dies zum Beispiel ein starrer Stahlbeschlag macht. Und trotzdem stellt jede Form eines Beschlags einen Eingriff in das hochsensibles Organ &#8220;Huf&#8221; dar. Eine interessante, zugegeben hypothetische Frage ist, wie ein Hufschutz aussehen würde, wenn wir heute im Jahre 2012 das Pferd als Reittier entdecken würden.</p>
<p>Wer glaubt, dass man einen starren Eisenbeschlag nageln würde? Wir fliegen immerhin zum Mond, Autos werden aus Carbon und Aluminium gebaut, Turnschuhe werden immer leichter und passen sich dem Barfusslaufen an. Sicherlich würde man alles probieren und am Wenigsten auf ein klassisches Hufeisen kommen. Ein Gedanke, der mich wieder zum Thema Barfußlaufen zurückbringt&#8230;</p>
<p>Es gibt viele Gründe auch Sportpferde immer wieder mal barfuß laufen zu lassen. Ein hoch interessanter Aspekt sind die Kosten. Gerade bei Sportpferden verschlingt der Hufbeschlag schon immense Kosten. Sprich, wenn man 3 Monate im Jahr auf Beschlag verzichten kann, ist das durchaus interessant. Aber das ist nicht der eigentliche Grund, warum ich das schon seit etlichen Jahren praktiziere. Vielmehr geht es darum, der Kapsel eine Erholung zu gönnen. Das Ergebnis ist unglaublich. Die Hornkapsel zeigt gegen Ende der Barfußzeit, wie sie sich zum Positiven regeneriert. Sicherlich braucht man am Anfang auch Geduld. Denn es fällt den Pferden schon sehr schwer, sich auf das Barfusslaufen umzustellen. Häufig ist es auch so, dass mit Stahl beschlagene Pferde damit überhaupt nicht klar kommen. Damit haben wir aber dank der Tatsache, dass unsere Pferde konstant auf Kunststoff laufen, überhaupt keine Probleme. Sicher ist das in Sportställen, die 12 Monate im Jahr auf Turnieren unterwegs sind, nicht praktikabel. Denn zum Springen und auch in der Dressur kann mit einem geeigneten Beschlag noch das ein oder andere mehr an Potential ausgeschöpft werden. Zudem stellt der Hufbeschlag auch eine orthopädische Hilfe dar. Da wir aber eine ausgeprägte Turnierpause für unsere Pferde &#8211; aber auch für uns &#8211; brauchen, bietet sich das hervorragend an und kann nur empfohlen werden.</p>
<p>Was für Sportpferde gut und richtig ist, ist auf jeden Fall für Freizeitpferde mehr als angebracht. Wer sein Pferd bei der Barfuss-Umstellung unterstützen möchte, sollte ein gutes <a title="equinatur Zusatzfutter Huf" href="http://www.equinatur.de/pferde-zusatzfutter/huf" target="_blank">Huf-Zusatzfutter </a>kaufen. Dieses sollte insbesondere Kieselgur, Biotin und andere Mineralien enthalten, denn dann wird das Hufwachstum angeregt. Übrigens &#8211; wer plant die Pferde barfuss laufen zu lassen, sollte sehr frühzeitig (6-12 Monate vorher), mit der Zugabe von Huf-Zusatzfutter beginnen. Denn das Hufwachstum ist ja bekanntlich sehr langsam, und auch eine Kräftigung dauert ihre Zeit.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Borreliose beim Pferd &#8211; Diagnostik und Behandlung</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Apr 2012 17:44:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zusatzfutter-Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Borreliose beim Pferd]]></category>

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		<description><![CDATA[Borreliose ist ein spannendes Thema, das wir gerne in unserem Blog besprechen wollen. Zum einen, weil es aktuell wieder eine absolute Modeerscheinung ist, zum anderen eine ziemlich problematische Erkrankung. In die Borreliose-Diagnostik steigt man erst ein, wenn ein Hinweis für eine klinische Problematik vorliegt. Eine Zecke allein als Indiz bringt da herzlich wenig. Meist erkennt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Borreliose</strong> ist ein spannendes Thema, das wir gerne in unserem Blog besprechen wollen. Zum einen, weil es aktuell wieder eine absolute Modeerscheinung ist, zum anderen eine ziemlich problematische Erkrankung. In die Borreliose-Diagnostik steigt man erst ein, wenn ein Hinweis für eine klinische Problematik vorliegt. Eine Zecke allein als Indiz bringt da herzlich wenig. Meist erkennt man Borreliose-Patienten an einer gewissen Steifheit, Unrittigkeit, die sich langsam entwickelt und nicht durch entsprechende Beugeproben/Röntgenbilder o.ä. erklären läßt.</p>
<p><strong>1) Wie diagnostiziere ich Borreliose beim Pferd?</strong></p>
<p>Denn da beginnt der Streit der Gelehrten bereits bei der Frage &#8220;wie testet&#8221; man zuverlässig. Es gibt verschiedene Serumtests und die Hautbiopsie. Leider ist es im Rahmen meiner Praxiserfahrung als Tierarzt so, dass mal der und mal der andere Test positv ist. Falls eine der möglichen Untersuchungsmethoden negativ ist (und man nach wie vor einen klaren Verdacht hat), sollte man sich nicht zufrieden geben und weiter testen. Denn es gibt leider zu viele &#8220;falsch negative&#8221; Ergebnisse.</p>
<p><strong>2) Wann hat mein Pferd eigentlich Borreliose?</strong></p>
<p>Borrelien sind Bakterien und besitzen eine sehr gute Überlebensstrategie, was ihre Diagnose als auch ihre Bekämpfung so schwer macht. Es gibt einfach erklärt zwei Phasen, eine <span style="text-decoration: underline;">aktive</span> und eine <span style="text-decoration: underline;">passive.</span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Die Passive</span> ist die Zeit, in der nichts besonderes passiert. In der Zeit schützen sie sich mit einer Hülle, die sie vor Angriffen des Immunsystemes aber auch vor Antibiotika schützt. Das Gute daran ist aber auch, dass sie in dieser Phase dem Körper keinen Schaden zufügen.</p>
<p>Problematischer ist die <span style="text-decoration: underline;">aktive Phase,</span>denn das ist der Zeitpunkt der Vermehrung. Nun gehen Bakterien nicht auf Brautschau und die Männchen suchen sich ein Weibchen, oder umgekehrt. Darum stimmt auch Vermehrung nicht wirklich - es handelt sich um eine Zellteilung - aus &#8220;eins mach zwei&#8221;. Das ist nun auch die Zeit in der die Borrellien Schaden anrichten, durch die Substanzen, die bei der Zellteilung frei werden. Gleichzeitig öffnet sich aber auch die Hülle und bestimmte Antibiotika können ihre Wirkung entfalten. Somit hat jede Phase eine gute und eine schlechte Seite.</p>
<p><strong>3) Wann behandle ich Borreliose beim Pferd?</strong></p>
<p>Aber damit zeigt sich auch gleich das Problem der Behandlung. Denn es werden sich niemals alle Borrellien gleichzeitig teilen. Sprich die Wahrscheinlihckeit, dass man mit einer Behandlung mit Antibiotika alle Bakterien abtöten kann, ist nahezu bei Null. Um also möglichst viele Bakterien zu erwischen, bedarf es einer sehr langen Behandlung. In der Praxis hat es sich als am Erfolgreichsten erwiesen, für 40 Tage täglich ein bestimmtes Antibiotika zu verabreichen.</p>
<p><strong>4) Was passiert nach der Behandlung?</strong></p>
<p>Interessant ist nun die Zeit nach einer Borreliosebehandlung. Wie gesagt wird immer ein gewisser Teil der Bakterien im Körper bleiben. Auch hier hat sich in der Praxis gezeigt, dass man versuchen sollte, das Immunsystem des Pferdes so gut es geht zu unterstützen. Denn häufig beginnen neue Schübe immer dann, wenn besonderer Stress für das Immunsystem vorliegt, dieser Stress kann viele Ursachen haben (Wetterwechsel, Stress mit dem Stallnachbarn, ein zu hohes Trainingspensum, schlechte Ernährung, uvm.). Auf alle Fälle solltet Ihr Euch vom Tierarzt unterstützen lassen. Aber, es gibt auch Dinge, die Ihr als Pferdebesitzer tun könnt. Hochwertige Mineralstoffe, Vitamine, insbesondere Vitamin C aber auch Aminosäure-Ergänzungen helfen Immunzellen aufzubauen. Diese können über <a title="equinatur Zusatzfutter Mineralfutter" href="http://www.equinatur.de/pferde-zusatzfutter/mineralfutter/mineralien-spurenelemente-vitamine-3kg.html" target="_blank">Mineralfutter </a>zugefüttert werden. Selbstverständlich ist immer das hochwertige Grundfutter essentiell, das Raufutter sollte von bestmöglicher Qualität sein. Bei Kraftfutter sollte selektiv gefüttert werden und nicht übertrieben reichlich, da die hier anfallenden Abbauprodukte durchaus wieder belastend wirken können.</p>
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		<title>Frohe Ostertage wünscht equiNatur</title>
		<link>http://blog.equinatur.de/2012/04/08/frohe-ostertage-wunscht-equinatur/</link>
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		<pubDate>Sun, 08 Apr 2012 17:25:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zusatzfutter-News]]></category>

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		<description><![CDATA[Hallo zusammen, das Team von equiNatur wünscht Euch und Euren Vierbeinern schöne Ostern. Genießt die freien Tage mit dem ein oder anderen schönen Ausritt oder der ersten Trainingsession. Euer Team von equiNatur PS: Hier haben wir ein bisschen Hintergrund zu unseren Zusatzfutter Produkten für&#8217;s Frühjahr zusammengestellt. So könnt Ihr Eure Pferde wieder fit für den Frühling und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo zusammen,</p>
<p>das Team von equiNatur wünscht Euch und Euren Vierbeinern schöne Ostern. Genießt die freien Tage mit dem ein oder anderen schönen Ausritt oder der ersten Trainingsession.</p>
<p>Euer Team von equiNatur</p>
<p>PS: <a title="Zusatzfutter im Frühjahr zum Muskelaufbau" href="http://blog.equinatur.de/zusatzfutter-produkte/zusatzfutter-fur-ein-besseres-pferdetraining-im-fruhjahr/">Hier </a>haben wir ein bisschen Hintergrund zu unseren Zusatzfutter Produkten für&#8217;s Frühjahr zusammengestellt. So könnt Ihr Eure Pferde wieder fit für den Frühling und die Sommersaison zu machen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>equiNatur Zusatzfutter für Pferde &#8211; der neue Shop ist online</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Mar 2012 18:56:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zusatzfutter-News]]></category>
		<category><![CDATA[equinatur.de]]></category>
		<category><![CDATA[Zusatzfutter für Pferde]]></category>

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		<description><![CDATA[Hallo zusammen, wir freuen uns, heute den Relaunch unseres online Shops unter www.equinatur.de bekannt zu geben. Dort stehen nun in neuem Design unsere bewährten Zusatzfutter Produkte zur Verfügung. Man kann ganz einfach nach Produkten suchen und sich diese sogar auf einem persönlichen Merkzettel speichern. Ebenfalls neu und umfangreicher ist das Kunden-Konto. Dort erhält man Einblick in die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo zusammen,</p>
<p>wir freuen uns, heute den Relaunch unseres online Shops unter <a title="equiNatur Zusatzfutter für Pferde - das Beste aus der Natur für Ihr Pferd" href="http://www.equinatur.de" target="_blank">www.equinatur.de</a> bekannt zu geben.</p>
<p>Dort stehen nun in neuem Design unsere bewährten Zusatzfutter Produkte zur Verfügung. Man kann ganz einfach nach Produkten suchen und sich diese sogar auf einem persönlichen Merkzettel speichern. Ebenfalls neu und umfangreicher ist das Kunden-Konto. Dort erhält man Einblick in die persönlichen Einstellungen sowie den Status der Bestellung.</p>
<p><strong>Wichtig für alle equiNatur Bestandskunden:</strong> die Kundendaten sind im neuen Shop ebenfalls abgespeichert. Aus Sicherheitsgründen haben wir das Passwort allerdings zurückgesetzt. Deshalb vor der ersten Bestellung einfach auf „Passwort vergessen“ klicken und dieses dann anfordern. Danach kann man wie gewohnt bestellen.</p>
<p><a title="equiNatur Zusatzfutter für Pferde" href="http://www.equinatur.de" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-501 alignleft" title="equinatur-zusatzfutter-shop" src="http://blog.equinatur.de/wp-content/uploads/2012/03/equinatur-zusatzfutter-shop-300x213.png" alt="" width="300" height="213" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Damit Ihr die Umstellung vom Winter zum Frühjahr mit Eurem Pferd auch gesund und munter genießen könnt – gibt es unsere <strong>Frühjahrsrabattaktion mit 10% auf alle Produkte</strong>. Einfach im Warenkorb unter Gutschein „<strong>equinatur2012</strong>“ eingeben, und schon werden die 10% gutgeschrieben.</p>
<p>Wir vom Team equiNatur bedanken uns für 2 Jahre Vertrauen in unsere Produkte <img src='http://blog.equinatur.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Pferdefütterung und die Auswirkungen auf EMD</title>
		<link>http://blog.equinatur.de/2012/03/04/pferdefutterung-und-die-auswirkungen-auf-emd/</link>
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		<pubDate>Sun, 04 Mar 2012 12:43:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zusatzfutter-Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Cushing]]></category>
		<category><![CDATA[EMD]]></category>
		<category><![CDATA[Pferde-Fütterung]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute möchten wir Euch gerne etwas mehr Hintergrund zur Krankheit EMD sowie eine Abgrenzung zum Cushing geben. Gerne werden diese beiden Krankheiten in einem Satz erwähnt und in einen Topf geworfen. Fachlich betrachtet ist dies falsch. Cushing: Cushing bei Pferden wird von einem gutartigen Tumor im Gehirn ausgelöst. Dieser Tumor zeigt keine Streuungseigenschaften, er ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute möchten wir Euch gerne etwas mehr Hintergrund zur Krankheit EMD sowie eine Abgrenzung zum Cushing geben. Gerne werden diese beiden Krankheiten in einem Satz erwähnt und in einen Topf geworfen. Fachlich betrachtet ist dies falsch.</p>
<p><strong>Cushing: </strong></p>
<p>Cushing bei Pferden wird von einem gutartigen Tumor im Gehirn ausgelöst. Dieser Tumor zeigt keine Streuungseigenschaften, er ist also nicht bösartig und hat auch nur ein sehr langsames Wachstum. Damit stellt er an sich auch kein Problem dar. Vielmehr stört seine Anwesenheit den Regelmechanismus der hormonellen Steuerung im Pferde-Körper. Das Ergebnis ist, dass das der Körper nicht mehr auf bestimmte Situationen reagieren kann und gleichmäßig eines seiner Hormone produzieren und ausschütten kann. Hier kommen wir dann auch zur Gemeinsamkeit zwischen diesen Krankheitsbildern. Denn es handelt sich in beiden Fällen um das Hormon &#8220;Cortisol&#8221;, das nicht mehr verfügbar ist.</p>
<p><strong>EMD (Equine Methabolic Desease) </strong></p>
<p>EMD ist im Gegensatz zum Cushing eine Störung im Hormonhaushalt selbst &#8211; vergleichbar mit Diabetes beim Menschen. Bedingt durch mangelnde Bewegung und schlechte, bzw. falsche Ernährung kann dies beim Menschen ausgelöst werden. Ähnlich verhält es sich beim Pferd.</p>
<p><strong>Deshalb möchten wir das Thema EMD hier noch etwas detaillierter betrachten. Dafür lohnt es sich, einen Schritt zurück in die Evolution der Pferde zu machen.</strong></p>
<p>Wichtig hierbei ist es, die Bedürfnisse der Pferde unter dem Aspekt ihrer evolutionären Entwicklung aufzuzeigen. Die Entwicklung begann vor 70 Millionen Jahren vom Allesfresser zum heutigen Pflanzenfresser. Selbst die Entwicklung einzelner Rassen hat mehrere Jahrhunderte gedauert und war dann abgestimmt auf die im Lebensraum herrschenden Grundvoraussetzungen.</p>
<p>Freilebende Pferde verbringen bis zu 75% des Tages mit Nahrungsaufnahme. Das wiederum hat eine entschiedener Konsequenz: es befindet sich konstant Nahrungsbrei zur Verdauung im Magen-Darm- Kanal. Bei unseren Pferden hat sich dieser Zustand grundlegend geändert. Zwischen 15 und 40% ihrer Zeit beschäftigen sich unsere Pferde nur mit der Nahrungsaufnahme. Und das dann auch noch terminiert, meist auf drei Mahlzeiten verteilt. Interessant wird, was dann bei der Aufnahme der Nährstoffe im Darm passiert. Während der Evolutionsplan vorgesehen hat, dass konstant Nährstoffe über den Darm aufgenommen werden, stehen sie unseren Pferden zyklisch zur Verfügung. Das bedeutet, dass bei einer konstanten Aufnahme in die Blutbahn, die Nährstoffe auch mehr oder weniger konstant vorliegen. Bei der terminierten Aufnahme stehen dem Körper immer wieder mal Nährstoffe zur Verfügung, zwischen Phasen in den nichts oder wenn dann nur wenig zur Verfügung steht. Das bedeutet für das Hormonsystem ein ständiger Wechsel und eine ständige Regulation und Gegen-Regulation. Dafür hat es im Evolutionsplan definitiv keine Verwendung gegeben.</p>
<p>Wen wundert da, wenn das Hormonsystem irgendwann im wahrsten Sinne des Wortes &#8220;die Faxen dicke hat&#8221; und nicht mehr mitmacht? Zusätzlich gibt es eine sogenannte Rassendisposition für EMD &#8211; sprich es gibt Rassen, die besonders anfällig sind. Auch das läßt sich wieder durch die Evolution herleiten. Insbesondere Rassen, deren Plan war in einer kargen Umwelt genügend Nährstoffe zum Überleben zu finden, sind besonders anfällig. Durch die heutigen Haltungsbedingungen leben diese Rassen dann in &#8220;Saus und Braus&#8221;. Dieses Leben im Überschwang fordert aber seinen Tribut, genau wie das auch bei uns Menschen der Fall ist. So entstehen Zivilisationskrankheiten. EMD kann man durchaus als eine solche bezeichnen und verstehen.</p>
<p>Eine durchaus erfolgreiche Behandlungsstrategie ist es, ein Verständnis für die evolutionären Bedürfnisse zu haben und demzufolge die Haltung und Fütterung anzupassen. Gerade bei der Kraftfutterfütterung gilt weniger ist mehr und besser.</p>
<p><strong>Unser Tipp: </strong></p>
<p>Genau hinschauen welche Krankheit das Pferd nun hat und mit dem Tierarzt eine umfangreiche Behandlungsstrategie besprechen. Gerade im Fall von EMD läßt sich durch die Umstellung der Fütterung und Haltung einiges erreichen.</p>
<p>Viel Erfolg und alles Gute an alle kranken Vierbeiner</p>
<p>Euer EquiNatur Team</p>
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		<title>Motivation für Pferd und Reiter</title>
		<link>http://blog.equinatur.de/2012/01/24/motivation-fur-pferd-und-reiter/</link>
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		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 16:57:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>equiNatur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zusatzfutter-Ratgeber]]></category>

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		<description><![CDATA[Noch ein Thema, das ganz gut in die Winterzeit passt, ist die Frage nach der Motivation – sowohl für uns Reiter als für unsere Pferde. Ich habe als Tierarzt einen unglaublich stressigen und anstrengenden Beruf. Da ich hauptsächlich mit Sportpferden arbeite, gehe ich gegen Ende der Turniersaison ziemlich auf dem Zahnfleisch. Spaß empfinde ich dann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Noch ein Thema, das ganz gut in die Winterzeit passt, ist die Frage nach der Motivation – sowohl für uns Reiter als für unsere Pferde. Ich habe als Tierarzt einen unglaublich stressigen und anstrengenden Beruf. Da ich hauptsächlich mit Sportpferden arbeite, gehe ich gegen Ende der Turniersaison ziemlich auf dem Zahnfleisch. Spaß empfinde ich dann nicht mehr so sehr. Und manchmal wird die Arbeit eher eine Abfolge mechanischer Tätigkeiten.  Das stört mich dann schon sehr, weil erstens meinen Traumberuf habe und zweitens das nicht passieren soll. Aber irgendwann ist der Akku einfach mal leer und man braucht eine Erholung.<br />
<br />
Wenn das uns so geht, warum soll das dann für unsere Pferde nicht auch so sein? Ich wollte letztes Jahr gegen Ende einer schönen, aber auch langen Saison noch einen besonderen Abschluss finden. Dafür bin ich relativ weit auf ein internationales Turnier nach Österreich gefahren. Bis dahin waren meine beiden Pferde eigentlich noch ganz gut drauf.  Aber irgendwie gab es dann ein Missverständnis was die Aufgabenstellung anging!<br />
<br /> <br />
Normalerweise geht es beim Springreiten ja darum, möglichst wenig Fehler zu machen, sprich die blöden Stangen in Ihren Auflagen liegen zu lassen. Nun das ist uns dreien gänzlich misslungen! Statt weniger oder gar keiner Strafpunkte haben wir eben diese gesammelt. Ich hatte am Sonntag nach dem letzen Springen, nach den 6 Starts insgesamt mehr Fehler als in der gesamten restlichen Saison. Da war der Frust erstmal groß und dann kam ja auch noch die lange Heimfahrt, ich war dann restlos bedient.<br />
<br />
So wurde also die Winterpause eingeläutet. Wie gut die Pause den Beiden getan hat, habe ich gemerkt, als ich jetzt zum ersten mal wieder gesprungen bin. Ich bin sprichwörtlich im Dreck gelegen! Die hatten so einen Spaß, dass sie es mit dem Springen gleich übertrieben haben und viel zu hoch gesprungen sind. Ich habe war völlig perplex.<br />
<br />
Wie es uns Menschen geht, so geht es natürlich auch den Pferden. Man braucht ab und an einfach mal eine Auszeit, um wieder Spaß zu haben an dem, was man tut. Denn nur dann ist man auch wirklich gut darin, was man macht. Heute weiß ich, dass mein &#8220;toller&#8221; Saisonabschluss einfach daran lag, weil die zwei nicht mehr wirklich Lust hatten. Und ich vielleicht auch nicht. Nun kann die neue Saison wieder losgehen. Ich werd mir derweil mal eine Haftcreme besorgen, weil im Dreck liegen auf Dauer Schmerzen  verursacht …</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Vom Scheren und Frieren in der Winterzeit</title>
		<link>http://blog.equinatur.de/2012/01/11/vom-scheren-und-frieren-in-der-winterzeit/</link>
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		<pubDate>Wed, 11 Jan 2012 16:38:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>equiNatur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zusatzfutter-Infos]]></category>
		<category><![CDATA[Zusatzfutter-Ratgeber]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist ja durchaus ein Thema mit Spaßcharakter&#8230; was man da nicht so alles hört von &#8220;Experten&#8221;. Es reicht von „Tierquälerei“ bis hin zu „mein Pferd friert aber im Winter“! Alles Quatsch, oder? Nun, dazu fallen mir zwei sehr schöne Geschichten ein. Zum Beispiel ein guter Freund von mir, Pferdemann durch und durch, Hengsthalter in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist ja durchaus ein Thema mit Spaßcharakter&#8230; was man da nicht so alles hört von &#8220;Experten&#8221;. Es reicht von „Tierquälerei“ bis hin zu „mein Pferd friert aber im Winter“!</p>
<p><strong>Alles Quatsch, oder?  Nun, dazu fallen mir zwei sehr schöne Geschichten ein.<br />
</strong></p>
<p>Zum Beispiel ein guter Freund von mir, Pferdemann durch und durch, Hengsthalter in der was weiß ich wievielten Generation. Nun eben dieser rennt im Hochsommer mit einer Daunenjacke rum, weil er friert. Wie soll man dem nun klar machen, dass Pferde nicht frieren? Eben fast nicht möglich.<br />
<br />
Meine Frau kann das noch toppen. Sie bringt es im Sommer fertig, mit Pullover und Daunenjacke rumzulaufen. Und grad schön ist&#8217;s. Zum Schlafen hat sie eine dicke Daunendecke, da sind fast so viele Daunen drin, dass man schon fast ein Beatmungsgerät braucht, um darunter bei dem Gewicht selbstständig atmen zu können. Und die ist nicht für  den Winter &#8230; ne, ne, ne, schon für den Sommer. Im Winter gibt‘s dann noch die Heizdecke dazu!<br />
<br />
So und was macht ihr Pferd? <strong>FRIEREN</strong> natürlich, ist doch logisch, oder? Es ist doch so kalt im Stall. Und draußen sowieso.<br />
<br />
Aber nun nach vielen Jahren subtiler Intervention ist es mir nun gelungen, indem ich immer geflucht habe beim deckenrauf -und runtermachen, weil die Haare so weggerubbelt sind und Mähne und Schweif kaputt gehen, und weil ständig die hundsteuren Decken kaputt gehen, bzw kaputt gemacht werden von den Kollegen, dass meine Frau erstmals keine Decke drauf hat. Und siehe, ja … er lebt noch. Und ist nicht erfroren. Dicke Wolle hat er drauf und zugegeben schaut eher aus wie ein Yak als ein Sportler, aber das muss auch mal sein.  Klar geht das nur bei der jetzigen, reduzierten Winterarbeit. Ende Februar geht es wieder mit Turnieren los und dann wird auch ein paar Wochen vorher geschoren. Denn mit dem Pelz ist definitiv  kein vernünftiges Arbeiten möglich. Und wenn die Haare weg sind kommt  auch der Sportler wieder zum Vorschein. Alles wird gut. Und damit er dann nicht friert, bekommt er wieder  eine schöne, kuschelige dicke Decke drauf &#8230;  </p>
]]></content:encoded>
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		<title>Tipps zur Pferdehaltung und Pferdefütterung in der Winterzeit</title>
		<link>http://blog.equinatur.de/2011/11/13/tipps-zur-pferdehaltung-und-pferdefutterung-in-der-winterzeit/</link>
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		<pubDate>Sun, 13 Nov 2011 17:25:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zusatzfutter-Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Pferde im Winter]]></category>
		<category><![CDATA[Pferdehusten]]></category>

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		<description><![CDATA[Selbst wenn man es aufgrund der aktuellen Temperaturen nicht glauben mag, aber wir haben schon Mitte November und gehen mit Siebenmeilenstiefeln in Richtung Winter. Unsere Vierbeiner haben sich bislang in Richtung Pelz schon winterfit gemacht, zupfen aber immer noch die letzten Halme auf der Weide. Deshalb gibt es an dieser Stelle ein paar nützliche Tipps [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Selbst wenn man es aufgrund der aktuellen Temperaturen nicht glauben mag, aber wir haben schon Mitte November und gehen mit Siebenmeilenstiefeln in Richtung Winter. Unsere Vierbeiner haben sich bislang in Richtung Pelz schon winterfit gemacht, zupfen aber immer noch die letzten Halme auf der Weide.</p>
<p>Deshalb gibt es an dieser Stelle ein paar nützliche Tipps von uns zur kalten Jahreszeit für Pferde und Reiter:</p>
<ul>
<li><strong>Entwurmen nicht vergessen:</strong> je nachdem ob die Pferde in einer kleinen Herde oder einem grossen Stall stehen, sollten sie 2-4 Mal im Jahr entwurmt werden. Gerade jetzt, bei der Umstellung von der Weide zum Paddock, ist ein wichtiger Zeitpunkt für die Entwurmung. Also nicht vergessen, sprecht Euren Tierarzt darauf an.</li>
<li><strong>Arbeitsrhythmus der Jahreszeit anpassen:</strong> wenn das Pferd nicht geschoren ist, fängt es jetzt deutlich schneller an zu schwitzen, da das Fell lang ist. In diesem Fall eher längere, leichte Arbeit, und keine wilden Galoppen zu Anfang des Einreitens. Wenn das Pferd draussen steht, sollte es nach dem Reiten gut abgetrocknet und trocken geführt werden, damit es sich nicht erkältet. Solltet Ihr auf einen langen Winterausritt gehen, kann es sich anbieten <a title="Sonderangebot: equiNatur Elektrolyt" href="http://www.equinatur.de/Pferde-Zusatzfutter/Zusatzfutter-Elektrolyt/Elektrolyt-750gr.html" target="_blank">Elektroylte</a> zuzufüttern, damit der Energiehaushalt des Pferdes stabil bleibt.</li>
<li><strong>Schwache bzw. alte Pferde besonders gut versorgen:</strong> von unserem Senior wissen wir, dass alte, oder kranke Pferde gerade im Winter besonders viel Energie brauchen, um sich warmzuhalten. Hier füttern wir Rübenschnitzel zu, da sie dem Pferd helfen, etwas &#8220;Speck&#8221; anzusetzen und damit besser warm zu bleiben.</li>
<li><strong>Risikogruppe Hustenpatienten beachten:</strong> gerade in der Übergangszeit, bei feuchtem (nebligen) Wetter tendieren Astmathiker dazu wieder zu husten. Hier empfiehlt es sich, eventuell ein <a title="Sonderangebot: equiNatur Atemweg" href="http://www.equinatur.de/Pferde-Zusatzfutter/Zusatzfutter-Atemweg/Kraeuter-gegen-Pferdehusten.html" target="_blank">Kräuterpräparat </a>zuzufüttern, damit der Husten auf natürlich Weise abklingen kann. Konstante, leichte Bewegung hilft aber auch hier, damit der Organismus des Pferdes in Bewegung kommt, und angesammelter Schleim leichter abfließen kann.<strong></strong></li>
<li><strong>Nässe und Kälte strapazieren Hufe:</strong> auch die Hufe unserer Vierbeiner stehen im Winter unter einer starken Belastung. Zudem sind viele von ihnen dann weniger beschlagen (z.B. hinten barfuß) als im Sommer. Hier empfehlen wir zum einen ein Huffett, damit der Huf nicht zu schnell brüchig wird. Ein Zusatzfuttermittel mit <a title="equiNatur Huf mit Kieselgur" href="http://www.equinatur.de/Pferde-Zusatzfutter/Gesunde-Hufe/Zusatzfutter-Huf-mit-Biotin-Kieselgur-750gr.html" target="_blank">Kieselgur</a> kann helfen, dass der Huf härter und stabiler wird und somit weniger empfindlich bei gefrorenen Böden reagiert.</li>
<li><strong>Kleine Vitamingoodies als Dankeschön:</strong> zu guter letzt füttern wir selbst gelegentlich ein paar Karotten. Diese kann man im Winter in die meisten Ställe liefern lassen oder bekommt sie beim Gemüsehändler.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>Einen guten Start in den Winter wünscht Euch das<br />
equinatur Team</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Heu &#8211; Silage &#8211; Mineralstoffe</title>
		<link>http://blog.equinatur.de/2011/05/09/heu-silage-mineralstoffe/</link>
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		<pubDate>Mon, 09 May 2011 20:37:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>equiNatur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zusatzfutter-Ratgeber]]></category>

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		<description><![CDATA[Das aktuelle Wetter ist für das Wachstums der Pflanzen sehr gut. Sonne und ab und zu Regen sorgen dafür, dass die Photosynthese in der Pflanze abläuft und Gras und Getreide sprießt. Es sind bereits einige Landwirte damit beschäftigt, einen ersten Schnitt vom Grünland zu machen. Dies wird aber für die Rinderfütterung verwendet, da es für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das aktuelle Wetter ist für das Wachstums der Pflanzen sehr gut. Sonne und ab und zu Regen sorgen dafür, dass die Photosynthese in der Pflanze abläuft und Gras und Getreide sprießt. Es sind bereits einige Landwirte damit beschäftigt, einen ersten Schnitt vom Grünland zu machen. Dies wird aber für die Rinderfütterung verwendet, da es für Pferde gänzlich ungeeignet ist.<br />
Grünland, das für die Pferdefütterung konserviert werden soll, muss wesentlich später geschnitten werden. Je nach dem kann man daraus die sogenannte Heulage (mit einer Trockenmasse von 50-60%) oder Heu (Trockenmasse von über 80%) gewinnen. Nachdem einbringen sollte Heu mindestens noch für 8 Wochen gelagert werden vor dem Füttern. Abhängig davon, wie stark gepresst und wie gut der erforderliche Trocknungszustand erreicht wurde, arbeitet das Heu im Heustock noch eine Weile. Daher resultiert die erforderliche Wartezeit. Auch die Heulage benötigt einige Zeit, bis die Silierprozesse abgeschlossen sind. Daher bezeichnet man Silage auch als Gärfutter.</p>
<p>In Summe bedeutet dies, dass vor August/September nicht mit dem Verfüttern des &#8220;neuen&#8221; Futters begonnen werden kann. Es ist also noch eine Weile bis dahin. Egal auf welche Art das Futter gewonnen wurde (trocknen oder silieren), ab Dezember verliert das Raufutter deutlich an Inhaltsstoffen. Von Dezember bis August/September sind es aber mehr als 8 Monate. Daher sollte man schon ab dem neuen Jahr damit beginnen, Mineralstoffe und Vitamine zufüttern.<br />
Oft ist es sogar so, dass der Heuvorrat nicht ausreicht und zu- bzw. nachgekauft werden muss. Das zugekaufte Heu ist dann meist von minderer Qualität oder eventuell sogar noch vom vorletzten Jahr. In der Regel bedeutet dies, dass der Gehalt an Inhaltsstoffen mäßig ist. Hinzukommt kommt, dass zum einen die aktuelle Weidesaison noch nicht eröffnet ist. Zum anderen sind in den wenigsten Reitställen so viel Weiden vorhanden, dass die eingestellten Pferde den erforderlichen Bedarf an Mineralstoffen Bedarf übers Gras decken können.</p>
<p>In der Praxis fällt bei Blutuntersuchungen auf, dass ab Februar vermehrt Pferde mit deutlichen reduzierten Spurenelementgehalten auftreten. Die Konsequenz ist, dass im Frühjahr damit begonnen werden sollte, ein hochwertiges Mineral- und Vitaminfutter zuzufüttern.</p>
<p><a href="http://www.equinatur.de/Mineralfutter/">equiNatur</a> führt ein ganzes Sortiment an wertvollem Mineralfutter.</p>
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		<title>Tipps für richtiges Anweiden im Frühjahr!</title>
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		<pubDate>Thu, 31 Mar 2011 19:11:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>equiNatur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zusatzfutter-Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Anweiden]]></category>
		<category><![CDATA[Mineralfutter]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Frühjahr steht vor der Tür und die Gefahren sind auf der Weide zu finden! Erfahrene Pferdeleute wissen: Frühjahrsgras ist eine richtige Energiebombe! Der Energie- und Proteingehalt des jungen Grases ist zum Teil bis zu 50% höher als das Gras der gleichen Weide 12 Wochen später. Besonders hoch ist allerdings auch der Wassergehalt des jungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Frühjahr steht vor der Tür und die Gefahren sind auf der Weide zu finden!</p>
<p>Erfahrene Pferdeleute wissen: Frühjahrsgras ist eine <strong>richtige Energiebombe</strong>! Der Energie- und Proteingehalt des jungen Grases ist zum Teil <strong>bis zu 50% höher </strong>als das Gras der gleichen Weide 12 Wochen später. Besonders hoch ist allerdings auch der Wassergehalt des jungen Grüns (75-85%). Pferde, die ganzjährig mit freiem Koppelgang gehalten werden, gewöhnen sich gleichmäßig an das junge, energiereiche stark wasserhaltige Gras in dem Maße wie es wächst.</p>
<p>Leider werden jedoch nach wie vor die meisten Pferde im Winter in reiner Boxenhaltung oder maximal mit kleinem Auslauf gehalten. Probleme treten gehäuft dann auf, wenn Pferde mit einer  reinen Heu-Haferfütterung aus der Boxenhaltung plötzlich ohne Gewöhnungsphase auf die Frühjahrsweide gestellt werden. </p>
<p>Probleme, die dadurch auftreten, reichen von leichtem Durchfall bis hin zu schweren Koliken:</p>
<ul>
<li><strong>Übergewicht:</strong> Einige Pferde nehmen außerordentlich schnell zu, sobald sie auf die reichhaltigen Weiden gelassen werden, da die Pferdebesitzer die Heu- und Haferration im gleichen Maß belassen wie vor der Weidehaltung</li>
</li>
<p><strong>Durchfall:</strong> Der hohe Feuchtigkeitsgehalt des Grases kann bereits zu leichtem Durchfall führen</li>
<li><strong>Kolik:</strong> Jede abrupte Veränderung der Futterzusammenstellung kann beim Pferd zu einer mehr oder minder schweren Kolik, meist durch Aufgasung des Dickdarms, führen</li>
</li>
<p><strong>Hufrehe:</strong> Energiereiche Fütterung ist besonders bei Ponys und Robustpferderassen mit einem hohen Risiko einer Hufreheerkrankung behaftet. Des Weiteren enthält Frühjahrsgras einen hohen Anteil an Zuckern. Insbesondere Fructan wird nachgesagt das Hufreherisiko deutlich zu erhöhen</li>
<li><strong>Verletzungen:</strong> Der Übermut nach der langen Zeit im Stall oder im kleinen Paddock lassen Pferde bei den ersten Koppelgängen sehr stark aufdrehen und man kann bei falscher Zusammensetzung von Herden Verletzungen aller Art erwarten</li>
</ul>
<p>Pferdebesitzer stehen somit jedes Jahr von neuem vor der Frage wie und wann beginne ich mein Pferd an die beginnende Koppelsaison zu gewöhnen.</p>
<p>Der richtige Zeitpunkt ist stark von der zur Verfügung stehenden Fläche, der Anzahl der Pferde und der Witterung abhängig. Eine Horde tobender Pferde voller Frühlingsgefühle können binnen weniger Minuten eine mit zartem Grün überzogene Weide in einen unansehnlichen Acker verwandeln, welcher für den Rest des Jahres nur noch als Matschauslauf genutzt werden kann.</p>
<p>Für Pferdebesitzer gibt es verschiedene Methoden, Probleme während des Anweidens zu minimieren. Eine Möglichkeit ist, den Pferden unmittelbar vor dem Koppelgang ausreichende Mengen an Heu zur Verfügung zu stellen. Mit einem vollen Magen fressen die Pferde deutlich weniger von dem jungen Gras. Auch die Zeit der ersten Koppelgänge sollte strikt reguliert werden. Maximal 20 min zweimal täglich ist eine grobe Richtlinie, die jedoch für jedes Pferd individuell gekürzt werden sollte.</p>
<p>Insbesondere Ponies, Pferde mit bekannten früheren Hufreheschüben und Kaltblüter sollten mit besonderer Sorgfalt angeweidet werden. Eine tägliche Steigerung von 5 bis 10 Minuten ist hier optimal, setzt aber ein gutes Stallmanagement und kompetentes Personal voraus. Auf das Zufüttern von Stroh und Heu sollte nicht ganz verzichtet werden, da das junge Gras sehr rohfaserarm ist.</p>
<p>Bei einigen Erkrankungen ist von uneingeschränktem Weidegang leider abzuraten. Dazu gehören insbesondere Pferde die unter Equine Metabolic Syndrom, Cushing  oder Hufrehe leiden. Diese Pferde sollten Ihren Koppelgang auf grasarme (abgeweidete) Koppeln beschränken oder in ihrer Futteraufnahme durch einen speziellen Maulkorb (z. B. von Greenguard) gebremst werden. Durch diesen speziellen Maulkorb kann das übergewichtige oder erkrankte Pferd die Vorzüge des Koppelgangs wie Sozialkontakt, Bewegung und frische Luft genießen ohne unter den Auswirkungen der erhöhten Futteraufnahme leiden zu müssen.</p>
<p>Natürlich gehören Pferde auf die Koppel und brauchen täglich ausreichend Bewegung, jedoch sollte man auch immer die Gefahren kennen.</p>
<p>Damit die Umstellung auf den Frühling auch gesundheitlich ein voller Erfolg wird, bieten wir in unserem Shop unter <a href="http://www.equinatur.de/Mineralfutter/">www.equinatur.de</a> einen breiten Mix an verschiedenen Mineralfutter Produkten an. Diese versorgen das Pferd optimal und bedarfsgerecht mit den im Frühjahr so <strong>wichtigen Vitaminen und Spurenelementen</strong>.<br />
Alle Produkte von equiNatur sind schonend und so natürlich wie möglich hergestellt. Damit ermöglichen wir eine optimale Verwertung durch Ihr Pferd. Denn – eine gute und ausgewogene Fütterung ist die Basis für gesunde Pferde und Spaß beim Reiten.</p>
<p>Als kleine Unterstützung startet deshalb unsere Frühlings-Aktion! Einfach den Gutschein-Code<strong> “equinatur2011”</strong> oberhalb des Warenkorbs eingeben und 10% auf alle Produkte sparen.</p>
<p>Einen schönen Frühling wünscht Euch,</p>
<p>Euer Team von equiNatur</p>
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